Ki Zeiteinsatz sichtbar machen mit TimeSPin im Handumdrehen.
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Human-AI Interaction Time (HAIT):

Warum wir im KI-Zeitalter eine neue Form von Arbeit messen müssen

Die Art, wie Organisationen Arbeit messen, basiert auf Annahmen, die durch künstliche Intelligenz systematisch verletzt werden.

Was heute fehlt, ist kein weiteres KI-Tool – sondern ein Messmodell, das menschliche Arbeit im Zusammenspiel mit KI überhaupt erst sichtbar macht.

Die unsichtbare Arbeit

Künstliche Intelligenz ist in Unternehmen angekommen.
Nicht mehr als Experiment, sondern als tägliches Werkzeug.

Mitarbeitende schreiben mit ChatGPT, analysieren mit Copilot, entwerfen mit Midjourney, automatisieren mit Agents, lassen sich Code generieren, Texte zusammenfassen, Entscheidungen vorbereiten.

Und trotzdem gilt in den meisten Organisationen noch immer dieselbe Logik wie vor 20 Jahren:

Arbeit = Anwesenheit + Projektstunden + Prozesszeit.

Das Problem:
Ein immer größerer Teil realer Arbeit taucht in diesen Kategorien gar nicht mehr auf.

Er ist unsichtbar.


Die neue Realität der Arbeit

Moderne Wissensarbeit besteht heute nicht mehr nur aus Ausführung, sondern aus:

  • Prompting
  • Bewertung von KI-Ergebnissen
  • Iterationen und Korrekturen
  • Entscheidungsfindung auf Basis von KI-Output
  • Kombination menschlicher Erfahrung mit maschinischer Vorschlagslogik

Diese Tätigkeiten sind real.
Sie sind kognitiv anspruchsvoll.
Sie entscheiden über Qualität, Produktivität und Wettbewerbsvorteile.

Aber sie werden nicht gemessen.

Kein ERP.
Kein HR-System.
Kein Controlling-Tool.


Das Kernproblem: Unternehmen steuern mit Daten aus einer Welt, die es nicht mehr gibt

Die meisten Steuerungsmodelle basieren noch auf Annahmen wie:

  • Arbeit ist sichtbar
  • Arbeit ist planbar
  • Arbeit ist zeitlich eindeutig zuordenbar

Doch KI verändert diese Grundannahmen fundamental.

Heute passiert Arbeit in hybriden Schleifen:

Mensch → KI → Mensch → KI → Entscheidung

Die Zeit dazwischen – also die eigentliche Interaktion – verschwindet in keiner Kennzahl.

Das führt zu einem paradoxen Zustand:

Unternehmen investieren massiv in KI,
aber haben keinerlei Daten darüber,
wie viel menschliche Arbeitszeit tatsächlich in KI-Prozesse fließt.


Die Einführung eines neuen Begriffs: Human-AI Interaction Time (HAIT)

Um dieses Problem zu lösen, braucht es nicht nur neue Tools –
sondern einen neuen Denkrahmen.

Human-AI Interaction Time (HAIT) bezeichnet:

Die Zeit, in der Menschen aktiv mit KI-Systemen interagieren, deren Ergebnisse bewerten und auf dieser Basis Entscheidungen treffen.

HAIT ist damit eine neue Kategorie von Arbeit.

Nicht:

  • klassische Arbeitszeit
  • nicht Projektzeit
  • nicht Meetingzeit

Sondern:

menschliche Intelligenz im Zusammenspiel mit künstlicher Intelligenz.


Warum HAIT eine eigene Kategorie braucht

HAIT ist keine Unterform bestehender Zeitmodelle, weil:

  1. Sie ist kognitiv, nicht operativ
  2. Sie ist iterativ, nicht linear
  3. Sie ist entscheidungsrelevant, nicht nur ausführend
  4. Sie ist produktivitätskritisch, aber unsichtbar

Ein Mitarbeiter, der 45 Minuten mit einer KI arbeitet, kann:

  • in dieser Zeit ein komplettes Konzept entwickeln
  • oder ein völlig falsches Ergebnis produzieren

Der Wert entsteht nicht durch „Zeit“, sondern durch Interaktion.

Und genau diese Interaktion war bisher nicht messbar.


Das Messproblem: Warum Software allein versagt

Naheliegender Gedanke:
„Dann messen wir einfach die KI-Nutzung automatisch.“

Doch genau hier liegt der Denkfehler.

Software kann erfassen:

  • welche Tools geöffnet sind
  • wie lange ein Tab aktiv ist
  • welche APIs angesprochen werden

Aber Software kann nicht erkennen:

  • ob jemand aktiv denkt
  • ob jemand Ergebnisse bewertet
  • ob jemand Entscheidungen trifft
  • ob jemand nur konsumiert oder wirklich interagiert

KI-Arbeit ist keine technische Aktivität.
Sie ist eine kognitive Aktivität.

Und kognitive Arbeit kann nur vom Menschen selbst markiert werden.


Der Paradigmenwechsel: Der Mensch markiert seine Realität

Damit HAIT messbar wird, braucht es einen Perspektivwechsel:

Nicht das System misst den Menschen.
Der Mensch markiert seine Arbeit.

Bewusst.
Einfach.
Ohne Reibung.

Erst wenn der Mensch selbst sagt:
„Ich bin jetzt in KI-Interaktion“,
entsteht eine valide Datenbasis.


TimeSpin als Human Data Interface

Genau hier setzt der TimeSpin-Ansatz an.

TimeSpin ist kein klassisches Software-Tool,
sondern ein physisches Interface zwischen Mensch und Organisation.

Ein haptisches Objekt, mit dem Tätigkeiten durch eine einfache Bewegung markiert werden – ohne Apps, ohne Formulare, ohne Kontextwechsel.

Der Mensch:

  • dreht den Dodekaeder
  • wählt „KI-Interaktion“
  • und markiert damit bewusst seine Arbeit

Das System:

  • erfasst Zeit
  • synchronisiert Daten
  • macht Muster sichtbar

Ohne Überwachung.
Ohne Tracking.
Ohne kognitive Belastung.


HAIT als neue Management-Kennzahl

Sobald HAIT messbar wird, entstehen völlig neue Steuerungsdimensionen.

Zum Beispiel:

  • Wie hoch ist der KI-Anteil pro Rolle?
  • Welche Abteilungen arbeiten am stärksten KI-gestützt?
  • Wie verändert sich Arbeit nach Einführung neuer KI-Tools?
  • Wo entsteht Produktivität – und wo nur zusätzliche Komplexität?

HAIT wird damit zu einer neuen KPI:

Nicht „Wie lange wird gearbeitet?“
sondern: „Wie viel menschliche Intelligenz fließt in KI-Prozesse?“


Die strategische Bedeutung von HAIT

Für verschiedene Rollen im Unternehmen bedeutet das:

CEOs

Verstehen erstmals, wie stark KI reale Arbeit verändert – nicht theoretisch, sondern operativ.

Controller

Bekommen eine neue Kosten- und Produktivitätsdimension jenseits klassischer Zeitmodelle.

HR & Transformation

Sehen, wie sich Rollenprofile, Kompetenzen und Tätigkeitsmuster verschieben.

Teams

Erhalten eine Sprache für ihre neue Arbeit – und Legitimation für Tätigkeiten, die bisher unsichtbar waren.


Von der Zeiterfassung zur Realitätserfassung

Der eigentliche Wandel ist größer als ein neues KPI.

HAIT verschiebt das Verständnis von Arbeit:

Von:

Anwesenheit messen

Zu:

Interaktion verstehen

Von:

Zeit kontrollieren

Zu:

Realität sichtbar machen

Unternehmen, die HAIT erfassen, messen nicht mehr nur Leistung –
sie messen den Wandel selbst.


Fazit: HAIT ist keine Kennzahl – es ist eine neue Sprache für Arbeit

Human-AI Interaction Time ist nicht einfach ein weiteres Reporting-Feld.

Es ist:

  • ein neues Denkmodell
  • eine neue Kategorie
  • ein neues Steuerungsinstrument
  • und eine neue Sicht auf menschliche Arbeit

In einer Welt, in der künstliche Intelligenz immer mehr übernimmt,
wird der wichtigste Rohstoff nicht Zeit sein –
sondern menschliche Aufmerksamkeit, Bewertung und Entscheidung.

HAIT ist der erste Versuch, genau das messbar zu machen.

Und damit vielleicht die wichtigste Management-Innovation des KI-Zeitalters.

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